Schwarz, weiß oder möglichst bunt – welche sind die Top Farben für MBA-Shirts und wie viele sollte ich nutzen?

von Nina am 19.09.2019

Farben für MBA-Shirts

21 hast du zur Auswahl, maximal 10 kannst du davon nutzen – es geht um Amazons Farben für MBA-Shirts. Welche du für deine T-Shirts wählen solltest und ob es Sinn macht, alle zehn Optionen auszuschöpfen oder lieber sparsam zu wählen, das schauen wir uns heute mal genauer an.

Viel hilft viel oder weniger ist mehr? Welches Sprichwort passt eigentlich eher, wenn es um die Auswahl der Farben für unsere MBA-Produkte geht? Und welche Farben sollten wir auswählen, um die besten Chancen auf Verkäufe zu haben? Wir sind der Frage einmal nachgegangen und haben auch in unserer Community nachgefragt.

Hier sind die Ergebnisse:

Das sind die Top-Farben für MBA-Shirts aus unserer Community

Aus diversen Case Studies und Berichten der letzten Jahre von Merch-Verkäufern aus den USA und auch aus eigener Erfahrung hatte ich bereits eine Tendenz, welche Farben für MBA-Shirts zu den Topsellern gehören. Um möglichst aktuelle Ergebnisse zu bekommen und auch um herauszufinden, ob sich die Ergebnisse durch die neuen MBA-Marktplätze verändert haben, haben wir vor kurzem in der Merchreport-Gruppe auf Facebook eine kleine Umfrage gestartet.

Wir wollten von der Community wissen: „Welche 3 Farben verkauft ihr bei T-Shirts am häufigsten?“ – das hier sind die Ergebnisse:

  1. Black
  2. Dark Heather
  3. Navy
  4. Asphalt
  5. Heather Grey

Schwarz ist hierbei mit großem Abstand die meistverkaufte Farbe und wahrscheinlich auch die, die von (fast) allen Merch-Sellern angeboten wird. Die Tendenz geht also deutlich in die dunkle Richtung und kommt den Ergebnissen aus den USA nah, wo Schwarz und Dunkelblau ebenfalls als Topfarben gelten. Die Ergebnisse stehen übrigens sowohl für Herren- als auch Damenshirts. Kindershirts lassen wir hier mal außen vor.

Das Marmeladen-Paradoxum – ist viel Auswahl wirklich immer besser?

Wenn man Seller fragt, wie viel Auswahl man dem Kunden geben sollte, würden viele wohl intuitiv mit „so viel wie möglich“ antworten und das aktuelle Maximum von 10 Farben ausreizen. Klar, der Kunde soll möglichst viele Optionen haben, vielleicht sogar mehrere Shirts in unterschiedlichen Farben kaufen.

Aber schauen wir uns auch mal Argumente an, die dagegen sprechen:

Diverse Studien und Experimente haben gezeigt, dass gerade weniger Optionen zu mehr Verkäufen führen können. Das wird einerseits damit begründet, dass die Kunden durch geringere Auswahl weniger verunsichert werden und somit andererseits auch nicht das Gefühl haben, zu viel zu verpassen (kleinere Auswahl = systematisch weniger Gegenentscheidungen).

Die bekannteste Studie zu dem Thema ist das sogenannte Auswahl- bzw. Marmeladen-Paradoxum aus dem Jahr 2000. Bei dem Experiment aus dem Bereich der Entscheidungstheorie wurde anhand von unterschiedlich großen Auswahlmöglichkeiten bei Marmeladensorten das Kaufverhalten der Kunden getestet.

Das Ergebnis überraschte:

  • Bei einer Auswahl von 24 verschiedenen Sorten kauften 3% der Testpersonen,
  • wurde die Auswahl auf nur noch 6 Sorten verringert, stiegen die Verkäufe auf 30% an.

Wie viele Farben sollte ich für meine Shirts nun anbieten?

Das Paradox of Choice bzw. Auswahl-Paradoxum hat uns gezeigt, dass weniger tatsächlich mehr ist – vor allem, wenn es um Auswahlmöglichkeiten für Kunden geht. Bietest du zu viele Optionen an, wirkt dein Listing erschlagend auf den Kunden und er kauft am Ende vielleicht sogar gar nicht bzw. bei der Konkurrenz.

Um die Frage also kurz und knapp zu beantworten: Eine Auswahl aus 3 – 5 Farben ist ein guter Richtwert, mit dem ich auch bei eigenen Tests positive Erfahrungen gemacht habe.

Wenn du dir noch unsicher bist, dann teste es doch einmal selbst mit mehreren ähnlichen Designs in der gleichen Nische. Stelle ein Shirt mit 10 möglichen Farben online und eines mit nur 3 oder 5 Varianten und beobachte deine Sales.

Fazit – unsere Best Practices zum Thema Farben und Auswahlmöglichkeiten

Die Fragen nach der Anzahl der ausgewählten Farben und den Top-Sellern haben wir nun geklärt. Fassen wir nochmal zusammen:

Im Ergebnis unserer Umfrage kommen vor allem die dunklen Shirts gut an. Nutze 3 – 5 Varianten pro Design, um deine Kunden nicht mit der Auswahl zu erschlagen. Schwarz solltest du möglichst immer auswählen, darüber hinaus sind Navy, Dark Heather, Heather Grey und Asphalt noch gute Optionen – aber natürlich nur, wenn es auch zu deinem Design passt und es noch kontrastreich und stimmig aussieht. Um das zu entscheiden musst du kein Profi sein. Stell dir einfach die Frage: „Würde ich das Shirt so selbst tragen oder verschenken?“.

Nach all der Theorie bleibt für mich nur eine Frage offen: Was war eigentlich zuerst – die Shirtfarbe oder das Design? Oder anders gefragt: Macht es Sinn, erst das Design zu erstellen und anschließend passende Shirtfarben zu wählen oder bringt es mehr, sich an den Topseller-Farben zu orientieren und dann Designs zu erstellen, die darauf funktionieren?

Wie gehst du das Thema an – passt du das Design an die Shirtfarbe an oder umgekehrt? Lass uns einen Kommentar da!

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